


Archive for März, 2009
Villa Rocca
1997 begann die Firmengeschichte mit der Gründung der Manufaktur Villa Rocca durch Christian Egenter und Alexander Knobel in einer kleinen Hinterhofwerkstatt in Freiburg-Haslach. Mit wachsender Nachfrage wurde dann nach und nach in neue Maschinen investiert, es wurden neue innovative Ideen entwickelt und Arbeitsabläufe rationalisiert. Anfang 2002 schließlich packten Christian Egenter und Alexander Knobel die Gelegenheit beim Schopf und verlagerten die Produktion komplett in ein neues Betriebsgebäude, die dort bereits vorhandene technische Ausstattung und Infrastruktur bot nahezu perfekte Vorraussetzungen für die Herausforderungen der wachsenden Auftragslage. Zwei geräumige Produktionshallen mit zusätzlichem Platz für Lager, Büro und einem kleinen Showroom ermöglichten die notwendig gewordene Expansion und die Produktion unter adäquaten Bedingungen. Es folgten die Anschaffung weiterer Maschinen, die kontinuierliche Weiterentwicklung bei Material und Verarbeitungstechnik, zudem eine Erweiterung der Produktpalette und Anwendungsmöglichkeiten, ohne jedoch den Anspruch an handwerkliche Perfektion zu vernachlässigen. Die Produktpalette recht mittlerweile von Betonarbeitsplatten und Betontresen über Betonwaschtische und Betonbadewannen bis hin zu Betonfassaden und Architekturbeton. Neben den beiden Firmengründern - Christian Egenter ist dabei für Vertrieb, Marketing und Kundenpflege zuständig, Alexander Knobel leitet die Produktion in den Werkhallen - arbeiten derzeit 8 Handwerker, die Hälfte davon mit Meistertitel in der Produktion. Diese ist in die Bereiche Schreinerei und Formenbau, Schlosserei, Gießerei, die Endveredelung und Schleiferei sowie die notwendige Lagerhaltung aufgeteilt.
Die Nische in der sich die Manufaktur Villa Rocca inzwischen einen Namen gemacht hat, wird vor allem von Architekten und Planern sehr geschätzt.
Villa Rocca bietet auf Grund seines umfangreichen Netzwerks alle erdenklichen Ausführungen rund um Beton aus einer Hand an. Ob gewerblicher Innen- und Ladenausbau, konstruktive Sichtbetonfertigteile für Gebäudefassaden oder die private Inneneinrichtung aus Architekturbeton, die Manufaktur Villa Rocca ist Partner in allen Fragen in Bezug auf Planung und Realisierung.
Aktuell fertigt Villa Rocca die Attikafassade für Hamburgs exklusiven “Marco Polo Tower”, setzt das Betriebsgelände als Betonmodell für ein weltweit tätiges Unternehmen um, realisiert einen überdimensionalen Verkauftresen aus villarocca.roughcrete für ein junges Modelabel und arbeitet an unzähligen privaten Betonküchen, Betonbädern und anderen Betonmöbeln.
Möglich macht diese sehr unterschiedlichen Produkte und Anwendungsmöglichkeiten der meist unterschätzte Werkstoff Beton in seinen vielseitigen Erscheinungsbildern von unterschiedlichster Form- und Farbgebung und den Oberflächenausprägungen von extrem grob bis samtig-weich. Grundsätzlich unterschieden werden dabei der weiße und der graue Beton, herstellbar sind aber selbstverständlich alle Zwischentöne von Weiß bis Anthrazit. Auch Farbpigmentierungen sind ohne weiteres möglich. So wurde von Villa Rocca z.B. schon ein Kirchenaltar in leuchtendem Orange gegossen.
Unter Beweis gestellt wurde diese kontinuierliche Entwicklung zuletzt auf der BAU 2009 in München vom 11.-17. Januar. Dort wurden die beiden neuesten Produktlinien villarocca.roughcrete und villarocca.bigplate erstmals der Presse, Architekten, Designern und Messepublikum präsentiert.Abschließend kann man nur sagen, dass auch die BAU 2009 wieder zeigte, was spätestens seit dem Durchbruch des Duos Egenter/Knobel 2004 mit der Realisation der „Membranwand” für den Cocoon Club gilt:
Die Manufaktur Villa Rocca ist Trendsetter im individuellen und hochwertigsten Betonbau und sobald der Ruf nach Betonteilen der Extraklasse laut wird, führt kein Weg an diesen Spezialisten für Raum- und Objektgestaltung vorbei.
Bleibt abzuwarten was sich die Freiburger Betonpioniere für die Millionaires-Fair im November und die Swissbau 2010 in Basel einfallen lassen.
Villa Rocca arbeitet nach DIN 18500 und DIN EN 13198.
Die Oberflächen sind in die Sichtbetonklasse SB4 einzuordnen.
Da der Anspruch von Villa Rocca jedoch eher mit dem Begriff „Möbel” zu assoziieren ist, werden diese Vorgaben aber bei weitem übertroffen.

Ich kann nur sagen weiter so. Gestern ich weiß leider nicht mehr welches Programm …da musste ich mal wieder schmunzeln. Es ging um die sogenannte “Tiefpreisgarantie” die es wohl derzeit bei den Preisspezialisten Obi, Bauhaus und Konsorten im “Angebot” gibt. Ein findiger Reporter wollte es einmal genau wissen und kaufte zu diesem Zweck eine Bohrmaschine bei Praktiker während deren 20% Aktion kurz darauf dackelte er dann zu Bauhaus worauf der dann nochmal 12 % auf den bereit reduzierten Preis bekam. Ich muß schon sagen die Bohrmaschiene für ca. 99,-€ gab es dann immerhin für schlappe ca. 69,-€. Ich frag mich nur was die noch verdienen wollen. Jetzt werden einige Aufschreien und sagen ” Das schlagen die doch vorher alles drauf” In machen Ausnahmefällen mag das wohl so sein aber diese Ausnahmen können das nicht auffangen. Aber nicht nur die Baumärkte auch die Möbelbranche scheint momentan auch nur noch von Hirnlosen regiert. Um so mehr freuen mich dann immer wieder diese netten Berichte wie z.B. auf der Süddeutschen wo es heißt die “Händler halten den Druck nicht mehr aus”. Tja wer solche schwachsinnigen Geschäfte macht muß sich nachher eben nicht wundern, wenn er pleite geht. Wenn ich dann immer höre, dass der Preis mittlerweile das größte Verkaufsargument ist muß ich wieder schmunzeln. Klar wenn ich natürlich mit aller Gewalt der günstigste sein will und teilweise noch Geld drauflegen muß um letzendlich der Günstigste zu sein dann spielen die Kunden das Spielchen natürlich gerne mit. Leider sind die sog. Geschäftsleute mittlerweile auch im Internet tätig. Ich erfreue mich immer wieder an Onlineshops, die Möbelstücke für 50,-€ verkaufen und das ganze noch Versandkostenfrei anbieten. Wenn ich mir jetzt alleine die Versandkosten anschaue die auf den Anbieter zukommen frage ich mich wo da der Sinn ist ? Wer im Möbelhandel tätig ist weiß doch sicher, dass alles über 60×60x120 nicht unter 30,-€ Deutschlandweit zu versenden ist. Gibt es eigentliche eine “Einrichtung zum Selbstschutz für Geschäftsleute” das wäre doch etwas für unser nächstes Konjunkturpaket. Ich kann nur jedem Onlineshop-Betreiber dazu raten, nicht auf dieser Schiene zu fahren nur wer vernüftig kalkuliert kann auf lange Sicht am Leben bleiben.
Auf meinen wegen durch das Internet bin ich auf die Seite 100Design-Moebel aufmerksam geworden. Das Internetportal berichtet und präsentiert Design Möbel von der Moderen bis hin zu den beliebten Design-Klassikern. Neben ausführlichen Produktbeschreibungen, werden Infos zu den Designer preisgegeben und vorgestellt zudem können Besucher der Seite jedes Möbelstück bewerten. Auf der Seite werden ausschließlich Designermöbel präsentiert, denn oft ist in Internetshops von Design-Möbeln die Rede obwohl es in den meisten Fällen in Wirklichkeit gar keine sind. Der Betreiber legt darauf großen Wert, und daher habe ich mich entschlossen, hier auf die Seite aufmerksam zu machen.
Über meinen ersten Eindruck bezüglich der Betonmöbel habe ich vor kurzem bereits einen Bericht geschrieben. Eine weitere interessante Alternative für Leute die doch Probleme mit dem schweren Gewicht von Beton haben ist die sog. Beton Optik. Je nach Bauweise ihre Wohnung gerade auch in Altbauten kann ein Betontisch mit knapp 400 kg aus statischer Sicht ein Problem darstellen abgesehen davon, darf man nicht vergessen, dass der Transport enge Grenzen setzt an das Gewicht ihre gewünschten Möbeln irendwie müßen die schließlich auch in den 4. Stock wenn kein Aufzug vorhanden ist :-). Findige Hersteller und Händler haben das erkannt, und es wird versucht mittels verschiedener Materialien die Optik einer Betonoberfläche möglichst real zu imitieren. Bisher sind mir nur sehr wenige Firmen und Hersteller bekannt, die sich auf diesem Gebiet spezialisiert haben. Die Firma Tischfabrik24 vertreibt Optik Betonmöbel aus einem mineralischen Imitationsbeton deren Grundlage eine MDF-Trägerplatte ist. Die Beschichtung wird mittel einer Presse mit hohem Druck gleichmäßig aufgebracht und es ensteht eine Optik Beton Oberfläche bei der man fast keinen Unterschied zum echten Beton-Pendant sehen kann. Eine zusätzliche matte Klarlackbeschichtung sorgt für eine dichte Oberfläche die das Eindringen von Flüssigkeiten weitestgehend verhindert und den Einsatz auch in Küchen und Gastronomiebetrieben interessant macht. Die Beton Küchenarbeitsplatte in Verbindung mit einer puristischen und moderen Küchenzeile strahlt schon etwas besonderes aus! Das sieht man nicht alle Tage wie man so schön sagt. Die Gewichtseinsparung ist enorm so ist ein Betontisch aus Optik-Beton vom Gewicht her vergleichbar mit einem Massivholztisch. Neben der Grundfarbe bzw. Oberfläche ”Sichtbeton Grau” kann der Imitationsbeton auch in Anthrazit oder Weiss hergestellt werden. Eine weitere Alternative für Beton-Optik ist die Herstellung mittels einer Sand-Kunstharzmischung (Polyester-Resin) unter Zugabe eines Härters wird die Masse zu einem teigartigen Brei vermischt und kann so in jede gewünschte Form gebracht werden. Leider sind mir noch keine Hersteller bekannt, die mit dieser Herstellungstechnik auch Optik Betonmöbel herstellen. Derzeit wird dieses Material nur für die Herstellung von Beton Pflanzkübel genutzt aber es scheint vielversprechend, dass dieses Produktsortiment in Zukunft erweitert wird.

